Radentscheid Hamburg will Verhandlungen mit der Bürgerschaft fortsetzen

Hamburg, 5. Februar 2020. Der Radentscheid Hamburg verhandelt zur Zeit mit der Bürgerschaft über seine Forderungen zum Bau eines Netzes sicherer Radwege für alle. Sein Ziel ist die Erhöhung des Radverkehrsanteils in allen Bevölkerungsgruppen durch ein attraktives Angebot sicherer und bequemer Radinfrastruktur. Der von der Volksinitiative erarbeitete Forderungskatalog wurde mit weit über 22.000 Unterschriften unterstützt. Bei den Verhandlungen wurden unterschiedliche Standpunkte deutlich. Trotzdem verlaufen die Verhandlungen bisher konstruktiv, und es erscheint möglich, zu einer Einigung zu gelangen. Deshalb hat der Radentscheid Hamburg zum zweiten Mal die Verlängerung der Verhandlungsphase beantragt.
Der Radentscheid geht zuversichtlich in die noch ausstehenden Verhandlungsrunden, auch wenn noch kontroverse Themen besprochen werden müssen.
Für den Fall des Scheiterns der Verhandlungen behält sich der Radentscheid die Option offen, als nächsten Verfahrensschritt ein Volksbegehren einzuleiten.

Über uns
Der Radentscheid Hamburg hat eine vom Hamburger Senat bestätigte erfolgreiche Volksinitiative gestartet. Zwischen Ende März und Ende September 2019 wurden insgesamt 22.614 Unterschriften gesammelt. Übergeordnetes Ziel ist es, möglichst vielen Bürger*innen einen attraktiven, inklusiven und sicheren Radverkehr zu ermöglichen. Der Radentscheid Hamburg hat zwölf Ziele formuliert, so dass jeder, der das Rad als Verkehrsmittel nutzen möchte, dies auch kann. Unterstützung bekommt der Radentscheid von mehreren Seiten, z.B. von ADFC, Fridays4Future, Greenpeace und VCD.
Kontakt:
Felix Denecke, felix@radentscheid-hamburg.de
Reiner Kepler, 0175 1613009