Über uns

Das Team des Radentscheides Hamburg besteht aus engagierten Frauen und Männern. Unter uns sind Studenten, Berufstätige und Rentner. Wir sind Singles, Eltern und Großeltern. Viele von uns schätzen das Fahrrad als praktisches Verkehrsmittel für die Stadt, das auch noch günstig im Unterhalt ist. Ein paar von uns könnten sich auch einen Porsche leisten, aber wollen ihre Zeit nicht im Stau vergeuden. Manche von uns benutzen das Rad als „Familienkutsche“ für die alltäglichen Wege zum Einkaufen, zur Kita und zur Schule. Wiederum andere pendeln täglich viele Kilometer mit dem Rad oder E-Bike zur Arbeit, und manche von uns fahren einfach gerne sportlich in der Freizeit.

Vertrauenspersonen

Martina

Ich bin überzeugt davon, dass die Mobilitätswende in Hamburg überfällig ist. Hamburg wächst stetig. Immer mehr Menschen leben in der Stadt, alle wollen mobil sein und gleichzeitig in einer Stadt leben, die eine hohe Lebensqualität bietet. Das bedeutet, saubere Luft, Raum, sich sicher in der Stadt zu bewegen, ohne Lärm.

Wenn mir junge Leute sagen, dass sie nicht mit dem Fahrrad in der Stadt fahren, weil die Fahrradwege eng und zugeparkt sind, sie aufgrund von zu viel Verkehr und autofreundlicher Ampelschaltung nicht richtig voran kommen und  fürchten, auf Radstreifen auf der Fahrbahn abgedrängt zu werden oder an Kreuzungen von abbiegenden Autos überfahren zu werden – dann läuft etwas falsch in dieser Stadt.

Ich wünsche mir, dass die Menschen viel mehr Wege sicher mit dem Fahrrad erledigen, dass sie auf Radwegen Platz haben und zügig voran kommen. Ich wünsche mir sichere, vom Autoverkehr getrennte Radwege, so dass Hamburg ruhiger wird, die Luft besser, dass auf den Straßen Raum und Platz zum Verweilen und Flanieren entsteht, Raum und Platz für Begegnungen.

Viele Metropolen haben dieses Ziel schon erreicht oder sind auf dem Weg dahin und ich engagiere mich beim Radentscheid für eine bessere Infrastruktur, damit auch in Hamburg diesbezüglich bald „holländische Verhältnisse“ herrschen, denn: Radfahren macht Spaß, Radfahren macht mobil, Radfahren hält mich gesund und macht mich glücklich.

Und – ich trage zum Klimaschutz bei, damit meine Kinder und später deren Kinder  auch noch in einer gesunden Stadt leben können. 

Dörte

Beim Radentscheid aktiv, weil sicheres Radfahren in Hamburg nicht erst für meine Kinder oder mein Enkelkind möglich sein soll – für die natürlich auch -, ich will es selbst auch noch erleben!

Günther

Ich bin Günther Reimers, geb. 1955. Ich arbeite als Honorarlehrer, bin verheiratet, habe zwei Kinder und fünf Enkelkinder im Alter von 1-14 Jahren.
Ich engagiere mich seit Februar 2017 im Radentscheid Hamburg. Ich bin seit ca. 15 Jahren radverkehrspolitisch unterwegs und habe in verschiedenen Verbänden und Parteien mitgearbeitet. Das Beste am Radentscheid Hamburg ist für mich, dass hier meine Arbeit für besseren Radverkehr nicht, wie ich es von überall anders kenne, automatisch eine Verschlechterung, sondern eine Verbesserung der Radfahrbedingungen für meine Kinder und für meine Enkel bedeutet. Und natürlich auch für die Kinder, mit denen ich beruflich arbeite.

Mein Motto: Nichts mobilisiert so sehr wie aktive Mobilität.
Und natürlich, als Grandpa: Cycling without age.

Kernteam

Matthias

Ich möchte gerne zusammen mit Freunden und Freundinnen sicher Fahrrad fahren können, aber einige trauen sich nicht, in Hamburg Rad zu fahren.

Außerdem finde ich es schön, wenn ich mich beim Radfahren nebeneinander unterhalten kann, das können Autofahrende und Fußgänger*innen schließlich auch. Nur den Radfahrenden wird der Platz dafür nicht gegönnt, also möchte ich mich mit dem Radentscheid für Beides einsetzen.

Philipp

Als Sprecher des Radentscheid arbeite ich mit daran, Hamburg lebenswerter zu machen. Für eine zukunftsfähige Mobilität brauchen wir ein Umdenken in der Politik von der autogerechten Stadt hin zur Stärkung des Radverkehrs sowie des gesamten Umweltverbunds.

Kontakt:    /   Telefon:+49 1791 147517

Alex

Als frischer Familienvater ist es mir sehr wichtig, dass mein Kind und Freunde, so wie Bekannte und Mitschüler meines Kindes sicher und ohne Angst zu ihrem Ziel kommen und das ohne gedrängel auf der Straße. Ich fahre seit meiner Kindheit mit dem Fahrrad und bin sehr gerne mit diesem Unterwegs. Bis heute lebe ich mit meiner Familie Auto-frei und wir hatten in Hamburg nie einen Grund, ein Auto zu benötigen.

Reiner

Radfahren auf bequemen und sicheren Wegen bringt Spaß – und bei Sonne die pure Lebensfreude! Mein Name ist Reiner Kepler, ich fahre Rad seit meinen Kindertagen. Sei es zur Schule, in der Freizeit zum Spaß oder zum Workout, um Besorgungen wie den Einkauf zu erledigen oder um Flüsse wie Elbe und Weser zu bereisen.

Meine Einstellung pro Rad soll die Welt natürlich auch ein bisschen besser machen. Wo käme die Menschheit hin, wenn jeder einzelne jeden Meter in seiner Blechkiste zurücklegen würde? Wir wollen es uns lieber nicht ausmalen. Also habe ich mir gesagt, werde aktiv beim Radentscheid Hamburg, wo ich seit kurzem (Ende 2018) mitmache.

Christian

Hamburgs Mobilität ist gewaltig ins Stocken geraten. Fast 6 volle Tage steht jeder Autofahrer in Hamburg pro Jahr im Stau. Damit einher geht der Verlust von Lebensqualität durch, Lärm, Abgase, vergeudete Zeit und den gewaltigen Flächenfraß, den die vielen Autos in der Stadt verursachen.

Menschen, die gerne öfter das Rad nehmen würden und so ein maßgeblicher Teil der Lösung wären, verzichten oft aus Sicherheitsbedenken oder weil ein zügiges Vorankommen nicht möglich ist. Auf diese Weise werden viele Menschen und insbesondere Kinder und Jugendliche von individueller Mobilität abgeschnitten. Folgen sind z.B. das Phänomen “Elterntaxi” und immer kürzere Wege mit dem Auto.

Für all diese Probleme gibt es eine Lösung: Eine Radinfrastruktur, die für Menschen jeden Alters und jeder Fitness sicher und komfortabel nutzbar ist. Jede Strecke, die mit einem Fahrrad statt mit einem Auto zurückgelegt wird, entspannt die Verkehrslage insgesamt, vermindert Lärm und Abgase und erhöht die Lebensqualität in der Stadt. Zudem macht Fahrradfahren einfach Spaß und hält fit. Darum setze ich mich für den Radentscheid Hamburg ein. Ich gehe auf die 50 zu, habe zwei Kinder und fahre so gut wie jeden Tag mit dem Rad durch die Hansestadt.

Michael

Ich bin ein Alltagsradler, ich fahre täglich mit dem Rad zur Arbeit, fahre damit Einkaufen und lege auch ansonsten praktisch alle Strecken innerhalb Hamburgs mit dem Rad zurück. Dabei fällt mir immer wieder auf, dass sich etwas in Hamburg tut. Der Anteil der Radfahrer steigt stetig und es wird tatsächlich etwas für den Radverkehr getan. Leider wird dabei aber viel zu wenig auf Gelegenheitsradler, Kinder und andere Radfahrende geachtet, die ein höheres Sicherheitsempfinden bevorzugen – das Radfahrstreifen oder Schutzstreifen aber nicht bieten.

Im Rahmen des Radentscheids möchte ich mich dafür einsetzen, dass Radfahren in Hamburg endlich allen Menschen Spaß macht und eine echte Alternative ist.